Satzung des Kultur- und Heimatvereines Hohenroda / Mocherwitz e.V.

 

§ 1 Name und Sitz


Der im Jahre 1992 gegründete Verein führt den Namen Kultur- und Heimatverein Hohenroda / Mocherwitz. Er ist im Amtsgericht Leipzig im Vereinsregister unter der Nummer VR 30643 eingetragen und hat seinen Sitz in Hohenroda. Er ist am 17.09 1992 in das Vereinsregister in Delitzsch eingetragen worden.


§ 2 Zweck und Aufgaben


1.  Der KHV verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke.
    Der Verein hat insbesondere das Ziel alte Feste und dörfliche Traditionen zu
    beleben sowie Feierlichkeiten des Dorfes, der Gemeinde bzw. Kirche zu
    unterstützen.
2. Der Verein ist selbstlos tätig, er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche
    Zwecke.
3. Etwaige Gewinne dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden.

    Die Mitglieder erhalten keine Gewinnanteile und in ihrer Eigenschaft als Mitglieder   

    auch keine sonstigen Zuwendungen aus Mitteln des  Vereins.
4. Es darf keine Person durch Verwaltungsaufgaben, die dem Zweck des Vereins fremd  

    sind oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen, begünstigt werden.


§ 3 Struktur des Vereins


Der Verein dient als Dachorganisation für folgende Abteilungen:
I.   Kultur
II.  Sport
III. Touristik


§ 4 Geschäftsjahr


Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.


§ 5 Mitgliedschaft


Der Verein hat:

1.   ordentliche Mitgliedern
2.  Ehrenmitglieder

Ordentliche Mitglieder können alle Personen werden, die bereit sind, die Bestrebungen des Vereins zu unterstützen und vorbehaltlos die Satzung des Vereins anerkennen.


§ 6 Erwerb der Mitgliedschaft


Über die Aufnahme, welche schriftlich zu beantragen ist, entscheidet der Vorstand des Vereins, wozu eine 2/3 Mehrheit erforderlich ist. Die Aufnahme kann ohne Angabe von Gründen abgelehnt werden, wobei eine Ablehnung aus rassischen oder religiösen Gründen nicht statthaft ist. Die Mitgliedschaft wird erst wirksam durch die Zustellung der Mitgliedskarte und setzt die Bezahlung des Eintrittsgeldes und des 1. Monatsbeitrages voraus.


§ 7 Beendigung der Mitgliedschaft

 

Die Mitgliedschaft endet:
1.  durch Austritt, der nur schriftlich für den Schluss eines Kalenderjahres
     zulässig ist und spätestens am 1. Oktober zu erfolgen hat,
2.  durch Streichung aus dem Mitgliederverzeichnis, wenn ein Mitglied:
     a)  drei Monate mit der Entrichtung der Vereinsbeiträge in Verzug ist und trotz      

          erfolgter schriftlicher Mahnung diese Rückstände nicht zahlt oder
     b) sonstige finanzielle Verpflichtungen dem Verein gegenüber nicht erfüllt.
3.  durch Tod


§ 8 Rechte der Mitglieder


1.   Ordentliche Mitglieder sind berechtigt, an den Mitgliederversammlungen
     teilzunehmen, Anträge zu stellen und an Abstimmungen und Wahlen durch

     Ausübung ihres Stimmrechtes mitzuwirken. Soweit sie das 18. Lebensjahr

     überschritten haben, sind sie auch wählbar.

2.  Jedem Mitglied, das sich durch eine Anordnung eines Vorstandsmitgliedes oder eines 

     von diesen bestellten Organs in seinen Rechten verletzt fühlt, steht das Recht der  

     Beschwerde an den Vereinsvorstand zu.

3.  Die Mitgliedschaftsrechte ruhen, wenn ein Mitglied länger als 3 Monate seinen   

     finanziellen Verpflichtungen in Rückstand bleibt bis zur Erfüllung.

 

§ 9 Pflichten der Mitglieder

 

Die Mitglieder des Vereins sind verpflichtet:
1.   den Verein in seinen kulturellen und sportlichen Bestrebungen zu unterstützen
2.  den Anordnungen des Vorstandes und der von ihm bestellten Organe
     in allen Vereinsangelegenheiten unbedingt Folge zu leisten und
3.  die Beiträge pünktlich zu bezahlen.


§ 10 Mitgliedsbeiträge


Die Mitgliedsbeiträge und das Eintrittsgeld werden von der ordentlichen Mitglieder-versammlung festgesetzt. Umlagen können nur auf Beschluss einer Mitglieder-versammlung erhoben werden.


§ 11 Organe des Vereins


1.   die Mitgliederversammlung (oberstes Organ, § 12)
2.  der Vorstand (§13)


§ 12 Mitgliederversammlung


1.   Die Mitgliederversammlung ist die ordnungsgemäß durch den Vorstand einberufene 

     Versammlung aller ordentlicher Mitglieder. Sie ist oberstes Organ.


2.   Die ordentliche Mitgliederversammlung (Generalversammlung) findet alljährlich statt.

      Die Einberufung hat mindestens 2 Wochen vorher schriftlich zu erfolgen.
      Die Tagesordnung muss folgende Punkte enthalten:
      - Jahresbericht des Vorstandes,
      - Bericht des Kassenprüfers,
      - Entlassung des Vorstandes nur jedes 2. Jahr
      - Neuwahlen des Vorstandes nur jedes 2. Jahr
      Beschlüsse werden mit einfacher Mehrheit gefasst. Bei Stimmgleichheit entscheidet  

      der Vorsitzende. Beschlüsse über eine Satzungsänderung bedürfen der Zustimmung 

      von 2/3 der anwesenden Mitglieder. Die Wahlen erfolgen durch Handaufheben.

      Mitglieder, die in Mitgliederversammlung nicht anwesend sind, können gewählt 

      werden, wenn ihre Zustimmung hierzu dem Versammlungsleiter schriftlich vorliegt. 

      Vor jeder Wahl ist ein Wahlausschuss, bestehend aus 3 Mitgliedern durch den  

      Vorstand zu bestellen, der die Aufgabe hat, die Wahlen vorzubereiten und  durch-

      zuführen. Dem Ausschuss gehört ferner der Vorsitzende und in dessen Verhinderung

      ein anderes von ihm zu bestimmendes Vorstandmitglied an, die allerdings im 

      Wahlausschuss nicht stimmberechtigt sind. Die Gültigkeit der Wahl ist von den 

      Mitgliedern des Wahlausschusses, ausdrücklich vom Schriftführer zu Protokoll zu 

      bringen. Bei allen Versammlungen ist ein Protokoll zu führen, das von dem

      Vorsitzenden und dem Schriftführer zu unterzeichnen ist. Außerdem sind bei allen

      Mitgliederversammlungen zu Beginn aus dem Kreis der teilnehmenden Mitglieder

      2 Beurkunder zu wählen, die das Protokoll ebenfalls mit zu unterschreiben haben.


§ 13 Vorstand

 

1.  Der Vorstand besteht aus folgenden Mitgliedern:
    - dem Vorsitzenden,
    - dem Stellvertreter
    - dem Kassenwart
    - dem Schriftführer
    - dem Jugendwart
    - ein Vorstandsmitglied ohne Bereich


2. Der Vorstand im Sinne des § 26 BGB ist der Vorsitzende jeweils in Gemeinschaft mit

    einem anderen Mitglied des Vorstandes. Im Verhinderungsfall wird er vom

    Stellvertreter vertreten.


3. Der Vorstand wird von der ordentlichen Mitgliederversammlung alle 2 Jahre neu 

    gewählt. Eine Wiederwahl ist zulässig. Die Mitglieder des Vorstandes können sich in

    dieser Eigenschaft nicht durch andere Personen ersetzen lassen.


4. Der Vorstand führt die Geschäfte im Rahmen dieser Satzung. Die Verwendung der

    Mittel hat nach den Grundsätzen der Wirtschaftlichkeit bei sparsamster Geschäfts-  

    führung zu erfolgen. Alle Ausgaben müssen vor ihrer Tätigkeit dem Grunde und der

    Höhe nach genehmigt sein. Der Vorstand ist verpflichtet, Vorschläge für jedes
    Geschäftsjahr aufzustellen. Die Ausgaben müssen sich grundsätzlich im Rahmen des  

    jeweiligen Voranschlages halten.


5. Der Vorstand trifft sich halbjährlich und ist beschlussfähig, wenn mehr als die Hälfte 

    seiner Mitglieder anwesend sind. Beschlüsse werden mit einfacher Mehrheit gefasst. 

    Bei Stimmgleichheit entscheidet der Vorsitzende. Es ist ein Protokoll zu fuhren, in dem

    die Beschlüsse wörtlich aufzunehmen sind. Die Sitzung des Vorstandes ist vertraulich. 

    Alle Beschlüsse sind grundsätzlich in Sitzungen herbeizuführen. Ausnahmsweise kann

    ein Beschluss auch schriftlich durch Rundfrage bei allen Mitgliedern unter genauer

    Angabe des Beschlussgegenstandes herbeigeführt werden. Bleibt ein Vorstands-

    mitglied drei aufeinander folgende Sitzungen ohne hinreichende Entschuldigung

    fern,  so muss es aus dem Vorstand ausscheiden. Das ausscheidende Mitglied kann im

    laufenden Geschäftsjahr kein Vorstandsamt mehr führen. Eine Ersatzwahl hat binnen

    8 Wochen zu erfolgen. Die Bestimmung gilt auch sinngemäß, bei der Ausscheidung 

    aus  einem anderen Grund. Der Vorstand bleibt solange im Amt bis ein neuer Vorstand

    ordnungsgemäß bestellt ist.


§ 14 Haftung

 

Die Haftung des Vereins richtet sich nach den Vorschriften des BGB.


§ 15 die Auflösung


Die Auflösung des Vereins oder der Wegfall seines bisherigen Zweckes ist nur möglich, wenn 1/3 der Mitglieder dies beantragen und die ordentliche Mitgliederversammlung mit 3/4 Stimmen der erschienenen Mitglieder sie beschließt oder die Zahl der Vereins-mitglieder unter … herabsinkt. Im Falle der Auflösung des Vereins oder bei Wegfall des Vereinszwecks , fällt das Vereinsvermögen an die Gemeinde Hohenroda, die es unmittelbar und ausschließlich nur zur Förderung der Kultur und des Sports gemeinnützig zu verwenden hat.


§ 16 Inkrafttreten


Diese Satzung wurde in der Mitgliederversammlung am 26.02.1992 beschlossen und tritt mit der Eintragung in das Vereinsregister in Kraft